Orientierung und Begleitung
Menschen unterstützen.
Die eigene Situation einordnen, Handlungsmöglichkeiten abwägen und passende Unterstützung erreichen.
Unterstützung anfragen
Rückenwind gebenRückenwind – Verein für Kinder- und Gewaltschutz e. V.
Für Schutz vor Gewalt, gelebte Gleichstellung und ein selbstbestimmtes Zusammenleben.
Wir verbinden Beratung, Prävention und Bildung mit Forschung, Fachqualifizierung und rechtspolitischem Engagement. Die Rechte und Erfahrungen Betroffener geben unserer Arbeit die Richtung.
Orientierung und Begleitung
Die eigene Situation einordnen, Handlungsmöglichkeiten abwägen und passende Unterstützung erreichen.
Unterstützung anfragenPrävention und Beteiligung
Kinder schon früh stärken und die Erwachsenen und Einrichtungen einbeziehen, die ihren Alltag prägen.
Präventionsvorhaben entdeckenForschung und Qualität
Gewaltmuster erkennen, institutionelle Verantwortung stärken und Wissen in wirksamen Schutz übersetzen.
Zur Safer Systems Initiative™Was uns leitet
Beratungs- und rechtspolitische Initiative
Vereinssitz: Idar-Oberstein
Wir stärken Kinderrechte und unterstützen gewaltbetroffene Menschen aller Altersgruppen.
Wir befassen uns mit körperlicher, psychischer, sexualisierter, digitaler und ökonomischer Gewalt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf häuslicher und geschlechtsbasierter Gewalt, Coercive Control, Stalking und Nachtrennungsgewalt.
Menschen sollen informiert und selbstbestimmt entscheiden können. Herkunft, Geschlecht, Alter, Behinderung, Neurodivergenz oder soziale Lage dürfen den Zugang zu Schutz und Teilhabe nicht erschweren.
Kinder sind eigene Rechtsträger. Wir stellen die Perspektiven, Rechte, Bindungen und Schutzbedarfe jedes einzelnen Kindes in den Mittelpunkt. Unser Jugendrat bringt die Stimmen junger Menschen in die Vereinsarbeit ein.
Für Ratsuchende
Über Systemicon bieten wir traumainformierte und kultursensible Beratung und Begleitung. Gemeinsam ordnen wir die Situation, besprechen Schutz- und Unterstützungsmöglichkeiten und helfen beim Zugang zu passenden Angeboten.
Auch bei Kontakten mit Behörden, Justiz oder anderen Stellen unterstützen wir die Vorbereitung und Orientierung. Ihre Sicherheitsbedürfnisse, Ziele und Ihr eigenes Tempo stehen im Vordergrund.
Beratung und Begleitung anfragenFür eine erste Anfrage genügen Ihre Kontaktmöglichkeit und ein kurzer Hinweis auf Ihr Anliegen. Teilen Sie uns gern mit, wie wir Sie sicher erreichen können.
Eine Auswahl unserer Projektaktivitäten
Von früher Prävention bis zur kontinuierlichen Begleitung: Unsere Vorhaben befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Entwicklung und Umsetzung. Entdecken Sie die Themen, die Sie interessieren.
33 Vorhaben
Gemeinsam mit autistischen und anderen neurodivergenten Kindern und Erwachsenen wollen wir Grundlagen für passende Verfahren und Institutionen entwickeln. Geplant sind ein Praxisleitfaden, individuelle Kommunikations- und Beteiligungsprofile sowie Fortbildungen, damit Bedarfe und Belastungsreaktionen angemessen berücksichtigt werden.
Wir entwickeln Empfehlungen zur Stärkung der Subjektstellung von Kindern und Jugendlichen in gerichtlichen und behördlichen Verfahren und in der Jugendhilfe. Ihre Sichtweisen, Bedürfnisse und Bindungen sollen Entscheidungen wirksam prägen. Zusätzliche Belastungen und sekundäre Traumatisierung gilt es zu vermeiden.
Wir fördern eine trauma- und gewaltinformierte, kultursensible Praxis in Justiz, Jugendhilfe, Opferschutz und Verwaltung. Kritische Reflexion kultureller Vorannahmen, qualifizierte Sprachmittlung und der Abbau von Rassismus und Mehrfachdiskriminierung sollen Fehlbewertungen und institutionelle Barrieren verhindern.
Ein spezielles Verfahren soll Fachkräfte dabei unterstützen, Gefährdungen durch häusliche Gewalt einschließlich Coercive Control und deren Auswirkungen auf Kinder einzuschätzen. Die Erfahrungen der Kinder und ihre individuelle Lebenssituation werden einbezogen. Entwicklung, Erprobung und wissenschaftliche Evaluation sind vorgesehen.
Das geplante modulare Instrumentarium verbindet Gefährdungseinschätzung, Fallchronologie und institutionsübergreifende Schutzplanung. Es berücksichtigt fortgesetzte Kontrolle, Schutzlücken, Zuständigkeiten und die tatsächliche Zugänglichkeit von Hilfen. Die kindbezogene Risikoanalyse wird als eigenes Modul eingebunden; Pilotierung und Evaluation sind vorgesehen.
Wir untersuchen das Spannungsverhältnis zwischen Schutzauftrag und Selbstbestimmung, etwa bei Inobhutnahmen, erzwungenen Umgangskontakten oder psychiatrischen Maßnahmen gegen den Willen Betroffener. Im Blick stehen Beteiligung, Grenzen, weniger eingreifende Alternativen, unabhängige Überprüfung und zugängliche Beschwerdewege.
Wir untersuchen Gewalt- und Kontrollmuster nach einer Trennung und ihre Folgen für Erwachsene und Kinder. Ein Schwerpunkt ist Verfahrensstalking. Internationale Vergleiche und fallbezogene Verlaufsanalysen sollen Fachbeiträge und Empfehlungen für eine gewaltinformierte Verfahrenspraxis ermöglichen.
Bei Betroffenen betrachten wir Belastungen durch institutionelle Abläufe, Begutachtung und Zwangskontexte. Bei Fachkräften geht es um Vicarious Trauma und die Arbeitsbedingungen, die Überlastung begünstigen. Schulungen, angemessene Fallverteilung und Supervision sollen die Praxis verbessern.
Wir engagieren uns auf nationaler, EU- und UN-Ebene für die Umsetzung der Istanbul-Konvention, ein opfergerechteres Straf- und Familienrecht sowie kinderrechtsorientierte Verfahren. Dazu gehören Vorschläge für unabhängige Beschwerden und wirksame Rechtsschutzwege bei Gewalt und Diskriminierung.
Das geplante Zentrum soll Forschung, Fortbildung, Beratung und Fachqualifizierungen zu Prävention, Gewaltschutz, Kinderrechten und Antidiskriminierung bündeln. Frühprävention, mehrsprachige Elternarbeit und institutionelle Qualitätsentwicklung gehören zu den Schwerpunkten; eine inklusive Kita ist langfristig geplant.
Unsere Pilotvorhaben für Kita und Grundschule stärken Empathie, Resilienz, Kinderrechte und ein gewaltfreies Miteinander. Kinderbeteiligung, die Begleitung der Teams und die Zusammenarbeit mit Familien gehören dazu. Mit ersten Partnereinrichtungen setzen wir die Ansätze bereits um und entwickeln sie weiter.
Als deutsche Partnerorganisation bereiten wir die Einführung des Anti-Mobbing-Programms der Universität Turku vor. KiVa verbindet Prävention, gezielte Intervention und regelmäßige Befragungen. Weitere Informationen zu Programm und Forschung bietet die offizielle KiVa-Website.
Geplante Workshops, Fortbildungen und Materialien richten sich gegen Mobbing und Diskriminierung, auch im digitalen Raum. Fachkräfte sollen Anzeichen häuslicher Gewalt erkennen und passende Hilfen vermitteln können. Kinder und Jugendliche gestalten Schutzkonzepte und Beschwerdewege mit.
Mit Fachdialogen, Fortbildungen und erprobbaren Praxisbausteinen wollen wir Gefährdungen und Unterstützungsbedarfe jedes Kindes besser berücksichtigen. Schwerpunkte sind Übergänge zwischen Hilfen, die Zusammenarbeit mit anderen Fachstellen, Beteiligung und erreichbare Beschwerdewege.
Wir entwickeln Anforderungen für Verfahren, Abläufe und Hilfen, etwa in Jugendhilfe, Bildung, Polizei, Justiz und Gesundheitswesen. Wissenschaft, Fachpraxis und Betroffene wirken daran mit. Selbstevaluation, unabhängige Begutachtung und regelmäßige Überprüfung sollen die Umsetzung sichern.
Gleichberechtigte Teilhabe an Bildung, Arbeit, Gesundheitsversorgung und Recht ist ein Querschnittsziel. Vorgesehen sind mehrsprachige und barrierearme Informationen, qualifizierte Sprachmittlung, zugängliche Beteiligung sowie Fortbildungen zu rassismuskritischer und kultursensibler Praxis.
Die geplante Fachqualifizierung verbindet Gewaltanalyse, Gefährdungseinschätzung und konkrete Schutz- und Interventionsabläufe. Beteiligung, Beschwerden und die Zusammenarbeit mit anderen Stellen gehören dazu. Begleitete Praxis, Supervision und kontinuierliche Weiterbildung sollen die Anwendung unterstützen.
Fachkräfte unterschiedlicher Berufe sollen gewaltbetroffene Menschen kontinuierlich, traumainformiert und kultursensibel begleiten können. Geplant sind unter anderem Opferrechte, Krisenintervention, Sicherheitsplanung, Berufsethik, angeleitete Praxis und die Koordination von Hilfen auch über Verfahren hinweg.
Das Curriculum verbindet Wissen über Trauma, Stress und Gewalt mit Fallreflexion und praktischen Aufgaben. Es berücksichtigt Gesprächsführung, professionelle Grenzen, institutionelle Entscheidungen sowie die Vermeidung sekundärer Viktimisierung und die Entlastung von Fachkräften.
Unter dem Dach des geplanten Safer Systems Institute™ soll eine berufsübergreifende Akademie entstehen. Gestufte Lehrgänge, Fortbildungen und angeleitete Praxis sollen kontinuierliche Begleitung stärken. Die Grundlagen erarbeiten wir gemeinsam mit der Roper Victim Assistance Academy an der University of Baltimore.
Im Austausch mit dem Safe & Together Institute bereiten wir ein angepasstes deutsches Pilotvorhaben vor. Es betrachtet Gewaltmuster, ihre Folgen für jedes Kind und die Schutzhandlungen des nicht gewaltausübenden Elternteils zusammenhängend. Die Verantwortung gewaltausübender Eltern bleibt erkennbar.
Wir bieten traumainformierte und kultursensible Einzel- und Familienberatung sowie Coaching und Mediation. Ein Schwerpunkt ist die Orientierung und Begleitung gewaltbetroffener Menschen. Die ratsuchende Person bestimmt ihre Ziele und nächsten Schritte; Sicherheitsbedürfnisse stehen im Vordergrund.
Geplant ist eine auf Wunsch längerfristige Begleitung bei Terminen, Anträgen, Alltagsorganisation und dem Zugang zu Hilfen. Mit Betroffenen entwickeln wir zudem psychoedukative Beratungs- und Coachingangebote. Ziele, Umfang, Tempo und die Einbeziehung selbst gewählter Bezugspersonen bestimmen die Betroffenen.
Die geplante Beratung berücksichtigt Kinder und Erwachsene eigenständig und unterstützt verlässliche, gewaltfreie Beziehungen. Bei Gewalt richten sich Beratungsform und die Einbeziehung von Bezugspersonen nach einer gesonderten Gefährdungseinschätzung. Kinder werden alters- und bedarfsgerecht beteiligt.
Wir entwickeln partizipative, trauma- und gewaltinformierte Konzepte für aufsuchende Hilfen, Eltern-Kind-Einrichtungen, kleine Wohngruppen und geschützte Wohnangebote. Selbstbestimmung, sichere Bindungen, verlässliche Versorgung, Nachbetreuung und unabhängige Beschwerdewege bilden zentrale Anforderungen.
Erfahrungen von Kindern, Jugendlichen und inzwischen erwachsenen Betroffenen mit Familiengerichten, Jugendhilfe und Schutzsystemen sollen sichtbar werden. Geplant sind eine Auswertung, ein Buch und Materialien. Teilnahme und Veröffentlichung bleiben gesonderte Entscheidungen der Mitwirkenden.
Betroffene gestalten Themen, Fragen und Empfehlungen mit. Geplant sind Text-, Audio- und Bildbeiträge sowie moderierte Gespräche für Symposium, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Über Inhalte, Namensnennung und Verwendung ihrer Beiträge entscheiden die Mitwirkenden selbst.
Der in der Satzung verankerte Jugendrat gibt Kindern und Jugendlichen eine eigene Stimme. Junge Menschen gestalten Materialien und Präventionsangebote mit und entwickeln eigene Projekte. Jugendbotschafter*innen sollen Perspektiven Gleichaltriger aufgreifen und Beteiligung vor Ort fördern.
Der geplante zwölfmonatige Pilot stärkt gewaltbetroffene Frauen mit Migrationsgeschichte. Ein Beirat, Beteiligungstreffen, Rechtsworkshops und ein mehrsprachiger Leitfaden sollen Zugänge zu Rechten und Hilfen verbessern. Kinderbetreuung und Sprachmittlung erleichtern die Teilnahme.
Das geplante Förderwerk soll selbst gewählte nächste Schritte nach Gewalt durch zweckgebundene Hilfen, Mentoring und Vermittlung unterstützen. Der Bildungszweig Survivor Scholar Fund richtet sich auf Ausbildung, Studium, Qualifizierung und Forschung. Angebote und Förderkriterien sollen mit Betroffenen entwickelt werden.
Für Responsible Together von WWP European Network und MenEngage Europe entwickeln wir Materialien und Dialogformate zur sicheren Intervention durch Außenstehende. Der Schwerpunkt liegt 2026 auf Jugendlichen. Die Sicherheit Betroffener steht im Mittelpunkt.
Wissenschaft, Fachpraxis und Betroffene kommen über psychische Gewalt, Coercive Control und verantwortliche institutionelle Reaktionen ins Gespräch. Das aktuelle Veranstaltungsangebot finden Sie auf der Website der Safer Systems Initiative™.
Geplant sind Fachpublikationen zu kontrollbasierter Gewalt, ein Tagungsband sowie Beiträge zu Stalking, Geschwisterbeziehungen, Begutachtung und institutionellen Schutzpflichten. Eine Wissensplattform und die Reihe Safer Systems Studies sollen Forschung, Übersetzungen und Praxismaterialien zugänglich machen.
Safer Systems Initiative™
Die Safer Systems Initiative™ bündelt unsere Vorhaben zur Weiterentwicklung von Verfahren, Hilfen und bereichsspezifischen Standards. Forschung, Fachpraxis und die Erfahrungen Betroffener wirken dabei zusammen.
Wir wollen Gewaltschutz, Täterarbeit und die beteiligten Stellen verbindlich verzahnen. Ein Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Qualitätsanforderungen, Qualifizierung und der Überprüfung, ob Schutz und Unterstützung tatsächlich ankommen.
Die Initiative kennenlernenInternationales Online-Symposium · 10.–12. November 2026
Forschung, Fachpraxis und Betroffenenperspektiven im Austausch über weniger sichtbare Gewalt und wirksamen Schutz.
Ein Beitrag zu Responsible Together 2026 von WWP European Network und MenEngage Europe.
Gemeinsam weiterentwickeln
Wir freuen uns über Menschen und Einrichtungen, die Projekte fachlich begleiten, Pilotvorhaben mitgestalten oder unsere Arbeit unterstützen möchten.
Bringen Sie Ihre Perspektive in Praxisentwicklung, Forschung, Fachqualifizierung oder die Erprobung von Vorhaben ein.
Gestalten Sie Fragen, Materialien und Empfehlungen mit. Über persönliche Beiträge, Namensnennung und Veröffentlichung entscheiden Sie selbst.
Unterstützen Sie die Vereinsarbeit ehrenamtlich, durch fachliche Zusammenarbeit oder mit einer Spende.
Rückenwind geben
Ihre Spende unterstützt unsere gemeinnützige Arbeit für Kinderrechte und Gewaltschutz.
Sie möchten ein Vorhaben fördern oder unseren Verein auf andere Weise unterstützen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
Förderung und Unterstützung besprechenRückenwind – Verein für Kinder- und Gewaltschutz e. V.
rueckenwind-fuer-kinder@systemicon-beratung.de
Zum Kennenlernen und Weitergeben
Haltung, Arbeitsfelder und Kontakt kompakt zum Weitergeben.
Die ausführliche Auswahl unserer Vorhaben und ihrer Entwicklungsstände.
Kontakt
Rückenwind – Verein für Kinder- und Gewaltschutz e. V.
Hasengrund 11 · 55743 Idar-Oberstein
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1. Vorsitzende
mail@rueckenwind-kgs.de
Projektkoordination
tatyana.gardner@globolexis.com